Strompreise weiter auf Höhenflug

EEG-Umlage und C02-Steuer verteuern den Strompreis 

Sinus e Pi - Strompreise weiter auf Höhenflug

Wie der Presse im Internet zu entnehmen ist, sind auch im Juli die Endverbraucherstrom- und -gaspreise weiter gestiegen. Als Preistreiber sind, neben den steigenden Strompreisen an sich, vor allem die Abgaben, Umlagen und Steuern zu nennen.

Vor allem die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz), die zur Förderung von Ökostrom eingeführt wurde, sorgt für Unruhe. Die Höhe dieser Umlage wird von den Übertragungsnetzanbieter jedes Jahr neu ermittelt und hätte für 2021 bei 9,60 ct/kWh liegen sollen. Nur durch ein Deckelung des Preises durch die Bundesregierung liegt die EEG-Umlage 2021 bei 6,50 ct/kWh und wird 2022 bei 6,00 ct/kWh liegen. 

Wie die EEG-Umlage auf den Endkundenstrompreis wirkt

Um besser verstehen zu können, wie die EEG-Umlage auf den Strompreis wirkt, soll hier einmal das Zusammenwirken von Umlage, Strompreis und Endkundenstrompreis dargestellt werden.

Die EEG-Umlage dient zur Förderung von erneuerbaren Energien aus Wasser, Wind und Sonne. Der so produzierte Strom muss von den Übertragungsnetzanbieter abgenommen und mit einem fixen (hohen) Preis vergütet werden. Der Ökostrom wird dann von den Übertragungsnetzanbieter an der Leipziger Strombörse verkauft. Dort führt der „billig“ hergestellte Ökostrom aber zu einem Preisverfall, wodurch die Anbieter weniger für den Strom bekommen, als sie bezahlt haben. 

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Damit die Übertragungsnetzanbieter aber den Ökostromanbietern den staatlich festgesetzten Stromabnahmepreis bezahlen können, bekommen die Übertragungsnetzanbieter die fehlende Differenz zwischen hohem Einkaufspreis und tiefem Verkaufspreis in Form der EEG-Umlage ausgeglichen. 

Da die Menge an Ökostrom nicht konstant ist, deren Verfügbarkeit sich also ständig ändert und sich somit nicht vorhersagen lässt, wie sich der billige Ökostrom auf den reinen Strompreis auswirkt, wird die EEG-Umlage jedes Jahr von den Übertragungsnetzanbieter neu ermittelt und festgelegt. 

Zum Verständnis

Je mehr Ökostrom produziert wird und auf den Strommarkt kommt, desto niedriger werden die reinen Strompreise, desto größer ist der Verlust der Übertragungsnetzanbieter aus Stromeinkauf und -verkauf, desto höher ist die EEG-Umlage und desto teurer wird der Strom für uns Endkunden.

Ein Preistreiber kommt selten allein!

Der zweite Preistreiber beim Strom ist der Gaspreis. Auch Gas wird für die Herstellung von Strom genutzt und verbrannt. Durch den letzten eher kalten Winter ist in den Haushalten mehr geheizt worden, wodurch mehr Gas verbraucht wurde und sich so die Gasvorräte der Gasanbieter stark minimierten. Das führte auf dem Gasmarkt zu einer erhöhten Nachfrage an Gas, was wiederum den Gaspreis in die Höhe treibt. Dadurch ist die Stromherstellung durch Gasverbrennung so teuer geworden, dass die Braunkohleverstromung wieder billiger ist als die Gasverstromung. 

Aufgrund des unterschiedlichen Brennwertes von Gas und Braunkohle werden für die Braunkohleverstromung mehr CO2-Zertifikate benötigt, was auch deren Preis wiederum nach oben treibt. Diese und noch weitere Kosten werden auf den Strompreis aufgeschlagen, wodurch sich der Endkundenstrompreis weiter verteuert. 

Im Stromtarifwechsel liegt der Tiefpreis

So paradox es auch klingt, aber der Ökostrom in Verbindung mit der EEG-Umlage sowie ein kalter Winter, der zu geringeren Gasreserven führte, sorgen durch mehr Braunkohleverstromung und erhöhten CO2-Zertifikatspreise für höhere Endverbraucherstrompreise.

Der einzige Weg, diesen Preiserhöhungen entgegenzuwirken und um den Energieanbietern ein „Schnäppchen“ zu schlagen, liegt in einem aktiven Strom- und Gastarif-Management. Regelmäßige Kostenkontrolle und Preisrecherchen mit Anbieterwechsel sind das einzige Mittel, den ständigen Energiepreissteigerungen entgegenzuwirken.

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